image/svg+xml Höhenarbeiten Tobias FunkeMoorweg 2, 27367 StapelTraining in Praxis und 360°VRwww.2Seil.de +49 160 976 322 67 Abseilgeräte Selbstblockierend MBL 12kN Karabinerverschluss des Abseilgerätes muss nach unten und zum Körper gerichtet sein. Abseilen immer mit Seilumlenkung (Ausnahme: kurzes Nachpositionieren von max. 50 cm). Bei Unterbrechungen das Abseilgerät immer blockieren (ältere Geräte). Muss DIN EN 12841 Ausführung C,kann zusätzlich EN 341 Typ A entsprechen. Umlenkung Zum Abseilen das Bremsseil immer umlenken. Ausnahme: kurzes Nachpositionieren von max. 50 cm. Bei doppelter Personenlast (Rettung) mit zwei Schlägen oder HMS-Knoten umlenken. Anschlagpunkte Werden vom aufsichtsführenden Höhenarbeiter vorgegeben. min. 10kN Lastannahme für mehrere Nutzer entsprechend FISAT-FSR(2 Pers. 13kN, 3 Pers. 18kN). Knoten dürfen sich nicht unbeabsichtigt lösen oder öffnen. müssen für die vorgesehene Anwendung geeignet sein. Als Anschlagknoten werden empfohlen:Achterknoten, Neunerknoten, Palstek, doppelter Palstek oder Mastwurf. Die Bruchlastreduzierung beträgt etwa 20-40% durch Druck und Zugzonen im Knoten. Jeder Knoten ist durch einen Sicherungsknoten (Kapuzinerknoten/doppelter Überhandknoten) zu hintersichern. Seile Halbstatische Kernmantelseile nach EN 1891 Form A. MBL: 22kN, mit Knoten min. 15kN max. 5% Gebrauchsdehnung Verbindungselemente Karabiner oder Schraubglieder nach EN 362 oder EN 12275. Mindestbruchlast von 20 kN, empfohlen 22kN. Verschlusssicherung mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Bewegungen gegen unbeabsichtigtes Öffnen. Seilbremsen, Steigklemmen und ähnliche Geräte. Gefahrenbereiche Deutlich markieren. Vor unbefugtem Betreten schützen, z. B. durch: Zäune, Absperrbänder, Warntafeln, Warnposten. Oben: Anschlagsysteme vor Manipulation schützen. Unten: Absperrweiten DGUV-I 201-005bis 20m Höhe: 5m Absperrradius;bis 100m h/5, bis 150m h/6, bis 200m h/6, bis 300m h/8. Seilschutz Matten, Decken oder Seilschoner, die eine Beschädigung der Seile verhindern. Vorrangig die gefährdende Struktur entschärfen. Bei laufenden Seilen Rollenelemente verwenden. Kantenschutz: verhindert eine Beschädigung von Gebäudekanten. HSK Verbindung Beim Aufstieg mit Bruststeigklemme immer eine lösbare Verbindung von Gurt zur Handsteigklemme verwenden. Seilklemmen EN 567 > 4kN Seilriss-Gefahr durch scharfe Zähne → Sturzfaktor gering halten. Sitzbrett Bei mehr als 10 Minuten im belasteten EN 813 Gurt. Von einer Rückenstütze wird in Kombination mit breitem, starren Hüftteil im Auffanggurt abgesehen. Mitlaufendes Auffanggerät Muss EN 12841 Ausführung A (Seileinstellvorrichtung) entsprechen. Kann zusätzlich nach EN 353-2 entsprechen. An der sternalen Öse des Gurtes befestigen. Verbindungsmittel zum Sicherungsgerät Über dem Arm mitführen. Herstellerangaben beachten, z.B.:Der kleine Falldämpfer am ASAP ist für die Kollegenrettung nicht ausreichend dimensioniert. Helm EN 12492 oder DIN EN 397 mit Gabelkinnriemen. Kinnriemen schließen und anpassen. Schützt auch vor Anprallen. Arbeits/-Komplettgurt zertifizierte Kombination aus: Sitzgurte EN 813 Haltegurte EN 358 Auffanggurt EN 361 mit verstärktem Hüftbereich Falldämpfer EN 355 wenn Sturzfaktor >0,3 Gesamtbruchlast 15kN reduziert Fangstoß unter 6kN Losbrechkraft ca. 2,2kN Auf freien Sturzraum achten, reißt max. 1,75m auf. Halteseile / bewegliche Verbindungsmittel EN 358 Rückhaltesystem vor Absturzkante. Halte- und Positionierungssystem. Zum Befahren von horizontalen Seilstrecken/Seilbahnen. Zum Traversieren mit zwei beweglichen Verbindungsmitteln. Bei Feststellung des Seilkürzers läuft das Seil nicht durch. Mindestbruchlast 15kN z.B. Grillon, Adjust, LOV Rettungsmaterialien auf Baustellen: Gemäß Notfall und Rettungsplan packen. Eindeutig kennzeichnen. Schnell zugänglich lagern. Auf jeder Baustelle müssen mindestens zwei ausgebildete und entsprechend ausgerüstete Anwender so arbeiten, dass eine zweifelsfreie Kommunikation und unverzügliche Rettung innerhalb von 15 Minuten gewährleistet ist. Aussondern von Ausrüstung Metallische Materialien Verformungen Starker Abrieb Sturz mit Sturzfaktor über 1 Starker Rost Funktion nicht mehr gegeben Textile Materialien Ablegereife erreicht Mantelbeschädigung Kern sichtbar Fühlbare Quetschung und Stauchungen Kontakt mit aggressiven Chemikalien Kontakt starker Hitze Nähte gehen auf Orthostatischer Schock / Hängetrauma Eine Person hängt bewegungslos im Arbeitsgurt: Das Blut versackt aufgrund der Schwerkraft in die Beine. Blutrückfluss zum Herz ist gestört durch den Ausfall der Muskelpumpe in den Beinen und durch Abschnürung der Gurtbänder. Es entsteht ein Blutvolumenmangel im Oberkörper. Das Herz versucht den Volumenmangel durch erhöhte Pumpenleistung zu kompensieren. Dies ist nur für kurze Dauer möglich. Es erfolgt die „Zentralisation“. Bestimmte Körperteile werden nicht mehr mit Blut versorgt. Es folgt Bewusstlosigkeit und Tod. L1 Achterknoten, einfach und als Achterschlaufe/doppelt gelegt, gesteckt Anschlagknoten L1 Neuner gelegt Anschlagknoten L1 Mastwurf gelegt, gesteckt Anschlagknoten L1 Halbmasturf gelegt, gesteckt Ablassen von Lasten L1 Spierenstich Seilendknoten, Hintersichern von Anschlagknoten L1 Doppelter Spierenstich Seile verbinden L1 Prusik Klemmknoten L1 Klemmheist Klemmknoten für Bandschlinge L2 Palstek gelegt, gesteckt Anschlagknoten, keine Ringbelastung L2 Hasenohrenknoten gelegt, gesteckt Kräftedreieick, Ausgleichverankerung L2 Schmetterlingsknoten Schadhafte Stellen, Zwischenverankerung in horizontalen Strecken Flaschenzug Rollen (Durchmesser Kugel-/Gleitlager) Feste Rolle: bewirkt Umlenkung, doppelte Kraft am AP. Lose Rolle: 2:1 Kraft und Zugweg,eine lose Rolle wird auch Minimalflaschenzug genannt. Potenzflaschenzug: nur lose Rollen. Faktorenflaschenzug: feste und lose Rollen. Rücklaufsperre:Reversibel (unter Last lösbar z.B. Abseilgerät).Nicht reversibel z.B. durch Klemmen. Seilklemme (Zähne) nur an lastarmes Ende. Direkter Flaschenzug: nur das Lastseil wird verwendet. Indirekter Flaschenzug: Es wird ein separates Seil aufgesetzt. max. 250kg bewegen. horizontale Seilbahnen und Seilgeländer Spannen mit direktem 3:1 Flaschenzug, eine Person. Seilgeländer: nur eine Person pro Segment. Seilbahn: Doppelstrang redundant Befahren mit zwei lösbaren Verbindungsmitteln oder mit Expresschlinge.Nicht Direkt mit Karabiner einhängen.Nur Automatikkarabiner zulässig.>5m Zwischenverankerung empfohlen. Seilstrecke: zusätzlich abgehängte Seilbahn (Traversieren) Traversieren Fortbewegen von Punkt zu Punkt: Zwei Systeme wechselseitig belasten um sichvon einem Anschlagpunkt zum anderen zu bewegen. Typisches Ausrüstung:Zwei unter Last lösbare Verbindungsmittel, ein Verbindungsmittel mit Falldämpfer zu umhängen,eine Trittschlinge Umstiegsstellen bei Plattform-Überstand. Mehrfachbenutzung langer Seilstrecken (versetzt). Kräftedreieck Öffnungswinkel 120° → Lastverteilung je 100% Öffnungswinkel 90° → Lastverteilung je 75% Öffnungswinkel 45° → Lastverteilung je 50% z.B. mit Hasenohrenknoten Positionierung zwischen zwei Anschlagpunkten. Rettung Aktiv: Retter seilt zusammen mit HiloPe ab. Hindernisse können umgangen werden. ständiger Zugriff. Passiv: HiLoPe wird unbegleitet abgelassen. Fremdsicherung: Umlenkung, Einbaurichtung beachten. ggf. dritte Person am Boden erforderlich. eingeschränkter Zugriff. bei vorbereitetem Aufbau schnell möglich. Karabiner 22kN Anschlagpunkte, min. 10kN (12kN) Umlenkung Endknoten Arbeits- und Auffanggurt 15kN Absperrung unterhalb Sitzbrett Helm Sicherungsgerät 15kN Verbindungsmittel22kN, ASAP 15kN Tragsystem Sicherungssystem halbstatisches Seil, 22kN Seilschutz Abseilgerät12kN Anschlagknotenca. 15kN Anschlagpunkte, min. 10kN (12kN) Anschlagknoten ca. 15kN HintersicherungAbseilgerät Abseilgeräte 12kN Karabiner 22kN Helm Sicherungssystem Arbeits- und Auffanggurt 15kN Sitzbrett Verbindungsmittel22kN, ASAP 15kN Tragsystem Rohrhakenset 15kN verstellbaresVerbindungsmittel15kN (z.B. Grillon) halbstatischesSeil, 22kN Handsteigklemme undBruststeigklemme, mit max. 4kN belastbar Verbindungsmittel22kN (Grillon 15kN) Trittschlinge zur Handsteigklemme Helm Sitzbrett Arbeits- und Auffanggurt 15kN Sicherungsgerät 15kN Verbindungsmittel22kN, ASAP 15kN Umlenkung Arbeits- und Auffanggurt 15kN Abseilgerät 12kN Seilschutz Sitzbrett Helm Verbindungsmittel22kN, ASAP 15kN Sicherungsgerät 15kN Anschlagpunkte, min. 10kN (12kN) Tragsystem Sicherungssystem halbstatisches Seil, 22kN Karabiner 22kN Absperrung oberhalb Bandschlinge, 22kN Anschlagknoten ca. 15kN Endknoten Absperrung unterhalb SZP Vertikalzugang horizontaleSicherungsseile traversieren unter horizontalerStruktur fortbewegen horizontaleSeilstrecken Schrägseilbahn (Vorstieg) Level 1 Level 2 Level 3 min. 18 Jahre,gesundheitliche+ geisitge Eignung (G41),Ersthelferausbildung,Prüfung durch Verband, z.B. FISAT,jährlich Wiederholungsunterweisung,Sachkundeprüfung Ausrüstung Level 2 PrüfungPraxisnachweis: FISAT-Logbuch min. 21 Jahre,>250 Einsatztage im FISAT Logbuch,BG_Seminar Aufsichts-führende Höhenarbeiter,Level 3 Prüfung, + + Tragsystem(TS) Sicherungs-system (SIS) Tragseil Seileinstellvorrichtung:Abseilgerät, Steigklemme Gurt: zentrale Öse Immer mit SIS,traversieren: 2TS Sicherungsseil Seileinstellvorrichtung:mitlaufendes Sicherungsgerät Gurt: Auffangöse Immer mit TS Anschlagsystem Lasttragende Struktur AnschlageinrichtungenWLL min. 3kN Anschlagmöglichkeiten Anschlagmittel, MBL 22kN(Verbindungsmittel u. -elemente) Anschlagpunkt SZP EU Richtlinie2009/104/EG Grund-gesetz Gesetze, ArbSchG DGUV Vorschrift 1"gefährliche Arbeiten" ASR A2.1Schutz vor Absturz... DGUV-R 112-198PSAgA TRBS 2121Teil 1 GerüstTeil 2 LeiterTeil 3 Seil SZPTeil 4 Mannkorb LASIBußgeldkatalogzur ArbStättV FSR: Fisat Sicherheits- und Arbeitsrichtliniefür Seilzugangs- und Positionierungstechniken DACHSSZP, PSAgA BGI 772HandbetriebeneArbeitssitze DGUV-I 212-001 SZP "unabhängige Prüfung" EN 12841Seileinstell-vorrichtungen DGUV-R 113-004Enge Räume DGUV-G 312-003 Prüfungvon Höhenarbeiter*innen DGUV-G 312-906 Gfährdungsbeurteilung,T-O-P Prinzip,Rettungskonzept (15min.)Betriebsanweisung,Objektbezogene EinweisungBaustellenabsicherung L3 L1/2 + min. max. L3 L1/2 L1/2 L1/2 L1/2 L1/2 Fangstoß-kraft <6kN SF = SturzHÖHE mLänge Verbindungsmittel m SZP PSAgA <2m AbsturzgefährdeterBereich <3m Rückhaltesystem >0,2m > 1m ÜberlastungFalldämpfung Falldämpfungerforderlich MaterialdehnungHalbstatikseile ! MaterialdehnungHalbstatikseile ! Sturzfaktor 0 <0,3 <2 Auffang-system FreierSturzraum staatlich PSA-Benutzungs-verordnung berufsgenossenschaftlich